UNFAIR!
UNFAIR!Oft hat man halt Pech…
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Erste Chef Andreas Treichl…… kauft am 2. März 2009 25.000 Erste Aktien für je 7,37 €; der Preis ist ein Tiefstand; Die Erste Group……meldete für die ersten 9 Monate 2010 einen gestiegenen Nettogewinn Nix zu SparenWer nix hat kann auch nix sparen: Die Sparquote ist in Österreich am Ende des 1. Halbjahres 2010 auf 9,6 Prozent gesunken - 2008 waren es noch 11,8 Prozent, 2009 11,1 Prozent. Österreich ist reich? Ganz Österreich?Nein: Die Hälfte der privaten Haushalte hat 8 Prozent des gesamten Geldvermögens in Österreich. Das scheue Reh wär ja blöd zu flüchten …Im Einzelabschluss der Bank Austria wurde aus einem Milliardengewinn des Konzerns ein Milliardenverlust. Ergebnis: Der Staat Österreich sah keine Cent an Steuern, für die Bank Austria gab es eine Steuergutschrift von immerhin 3,1 Mio. Euro. Das scheue Reh wär ja blöd zu flüchten … „In den letzten 15 Jahren sind die Steuerleistungen der großen Banken kaum gestiegen, während sich ihre Bilanzsummen vervielfacht haben.“ 48 Mal wichtiger, gescheiter, verantwortungsvoller?ATX-Manager (Manager von Firmen die an der Wiener Börse notieren) 1,8 Milliarden für 21.000 ArbeitsloseDie Gewinne der heimischen Paradeunternehmen sind im Krisenjahr 2009 um rund ein Drittel zurückgegangen. EX-Chef von Lehman verdiente 457 Millionen DollarRichard Fuld, Ex-Chef der Pleitebank Lehman Brothers, verdiente in den vergangenen zehn Jahren rund 457 Mio. Dollar (rund 350 Mio. Euro). Fuld trieb Lehman Brothers über Jahre zu immer spekulativeren Finanzgeschäften. Im September 2008 brach die Bank schließlich zusammen, was die weltweite Finanzkrise massiv verschärfte. EX-Chef von Pleitebank verdiente 457 Millionen DollarRichard Fuld, Ex-Chef der Pleitebank Lehman Brothers, verdiente in den vergangenen zehn Jahren rund 457 Mio. Dollar (rund 350 Mio. Euro) und belegt damit Platz elf auf der Liste der bestbezahlten US-Manager des vergangenen Jahrzehnts. Fuld trieb Lehman Brothers über Jahre zu immer spekulativeren Finanzgeschäften. Im September 2008 brach die Bank schließlich zusammen, was die weltweite Finanzkrise massiv verschärfte. Mit rund 1,84 Mrd. Doller (rund 1,4 Mrd. Euro) ist übrigens Larry Ellison, Gründer des Software-Riesen Oracle, der bestbezahlte Großverdiener von allen. Kapitalregeln weichgespült - Bankenlobby feiertDie Banken: Sie haben wieder allen Grund zum Lachen. Nicht nur, dass ihre Aktien wieder kräftig steigen, auch die neuen Spielregeln fallen dank starker Lobby nicht so scharf aus wie befürchtet. Ein Ausschuss der weltweit wichtigsten Bankenaufseher erstellte ein Regelwerk, das verhindern sollte, dass die Institute in der nächsten Krise wieder auf Hilfe der Regierungen angewiesen sind. Banken beanspruchten 4.000 Mrd. Euro aus EU-RettungsschirmBei der Bewältigung der Bankenkrise ist Europa „noch nicht über den Berg“, meint EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia. Auf dem Höhepunkt der Krise haben die Banken im Durchschnitt 30 Prozent ihrer Gesamtfinanzierung aus dem europäischen Rettungsfonds bestritten, sagte der Kommissar, dieser Anteil ist inzwischen auf vier Prozent zurückgegangen. 1,8 Milliarden für AktionäreEine aktuelle Analyse der Ausschüttungspolitik der ATX Unternehmen der Arbeiterkammer Wien zeigt: Die heimischen Paradeunternehmen werden ihren Aktionären im laufenden Jahr mindestens 1,8 Mrd. Euro ausschütten, obwohl die Gewinne im Krisenjahr 2009 um rund ein Drittel zurückgegangen sind und massiv Arbeitsplätze abgebaut wurden. Arbeitslose feiern krank?Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger gab Anfang Juni einen Fehlzeitenreport heraus. Darin sind Fehlzeiten (Krankenstände) nach Berufsgruppen erfasst. Martin Gleitsmann von der Wirtschaftskammer interpretierte in die Zahlen völlig falsch: Arbeitslose sind besonders oft krank sind, sagte er, und zog daraus den Schluss, dass die Bestimmungen verschärft werden müssten. Arbeit FAIR TEILENeingesendet von Walter Daxböck aus Korneuburg, NÖ
Damit könnte auch ein Bewusstsein unter den Arbeitgebern geschaffen werden, dass auch sie einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten haben und die Problem nicht nur auf die Gemeinschaft abwälzen können. Wer sorgt für gerechte Umverteilung?eingesendet von Norbert Savoy aus Bad Schallerbach, OÖ Nur Vermögenssteuer verhindert Crash!eingesendet von Johannes Moder, Graz Johannes Moder (Vorsitzender des Angestellten-Betriebsrates in der Siemens AG in Graz) weist auf Aussagen von Erhard Glötzl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Linzer Stadtwerke hin: Glötzl kommt zu der Erkenntnis, dass der Rückfluss von zu großen Finanzvermögen über eine progressive Vermögens-/Erbschaftssteuer der einzige Weg ist einen Crash der jetzigen Wirtschaftsform zu verhindern. Es ist für alle und letztlich auch für die Besitzer von Kapitalvermögen von größerem Vorteil, wenn Kapital reguliert und besteuert wird, als dass es in einer gesellschaftlichen Katastrophe vernichtet wird. (gekürzt und redaktionell bearbeitet) Nichtsnutze und Tagediebe?Vertreter der ÖVP bleiben dabei, Arbeitslose und SozialhilfebezieherInnen als Nichtsnutze und Tagediebe zu verunglimpfen. Im Zuge von Diskussionen über die 14-malige Auszahlung der Mindestsicherung in der Steiermark sagte Christoph Drexler, Klubchef der Steirischen ÖVP: "Ein Urlaubs- und Weihnachtsgeld fürs Nichtstun wird es mit uns nicht geben." Sorgen um den Börseplatz…„Die Budgetsanierung, die Beiträge aller Steuerzahler notwendig machen wird, darf nicht zu Lasten des heimischen Kapitalmarktes gehen.“ Das sagt DI Mag. Robert Ottel, Finanzvorstand der voestalpine AG, der bei der Generalversammlung des Aktienforums am 13. April 2010 zum neuen Präsidenten des Aktienforums gewählt wurde. Ottel sorgt sich um den Börseplatz Wien: „Das Ausmaß des Staatsdefizits ist kein Grund das Augenmaß zu verlieren. Wir befürworten die Diskussion über eine globale Finanztransaktionssteuer (…). Ein österreichischer Alleingang mit der Einführung einer absurd hohen Börseumsatzsteuer bedeutet aber das sichere Ende für den Börseplatz Wien, mit allen negativen Folgen für den Zugang zu Kapital für die Unternehmen, und muss daher entschieden abgelehnt werden." Hedgefonds-Gagen auf RekordniveauDas Finanzmagazin „Absolute Return & Alpha“ berichtet, dass die 25 bestbezahlten Hedge-Fonds-Manager 2009 zusammen 25,3 Milliarden US-Dollar „verdienten“. Die Nummer eins, David Tepper, räumte allein vier Milliarden US-Dollar ab. Damit sind nach der „Vernunft des Marktes“ Hedge-Fonds-Manager die wertvollsten Leistungsträger der Welt (FAZ, 2. April 2010). Manager jammern über BankenabgabeRaiffeisen-Experten sagten kürzlich, die Aktienkurse erholen sich heuer, und auch die Gewinne der Unternehmen sollten mit einem Plus von rund 30 bis 35 Prozent deutlich zulegen. Die gleichen Experten jammern, dass die Diskussionen über Bankenabgabe oder Vermögenssteuern den Standort ruinieren und Tausende Arbeitsplätze vernichten würden. In welcher Welt leben solche Leute eigentlich? Eine Million - trotz Schieflage!Eine Million Euro Ablöse zahlte die Kärntner Hypo im Vorjahr an Exchef Tilo Berlin, obwohl die Schieflage der Bank klar war. Die Abschlussprüfer der Hypo machen auf "hohe Unsicherheiten" aufmerksam. Reiches Österreich?Das reichste EIN Prozent der Haushalte in Österreich besitzt 29 Prozent des gesamten Geldvermögens. Das ist fast ein Drittel des gesamten Geldvermögens in Österreich! 492.000 Menschen, das sind 6 Prozent der Bevölkerung, sind in Österreich von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen, ein Viertel sind Kinder. Gerechte Steuern?1,4 Prozent der Steuereinnahmen werden über Vermögenssteuern eingehoben. Umverteilen bringt nur wenig?Gemeinheit: Bill Gates nicht mehr der reichste Mensch! Der mexikanische Telekom-Unternehmer Carlos Slim ist mit geschätzten 53,5 Milliarden Dollar (39, 3 Milliarden Euro) laut US-Magazin Forbes der reichste Mensch der Welt. Der arme Bill Gates hat nur 53 Milliarden Dollar! Bronze geht an den Investor Warren Buffet mit 47 Milliarden Dollar. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist der weltweit jüngste Milliardär, immerhin mit 4 Milliarden Dollar. Wer hat das Geld?Das reichste EIN Prozent der Haushalte in Österreich besitzt 29 Prozent des gesamten Geldvermögens. Warum hat man Geld verschenkt?Die Vermögenssteuer wurde 1994 abgeschafft – allein 1994 verzichtete man dadurch auf (umgerechnet) 10 Mio. €. Sind wir lauter Sozialschmarotzer?In „Studien“ wird behauptet, Menschen mit niedrigen Einkommen haben durch Sozialleistungen monatlich mehr Geld zur Verfügung als Besserverdiener.
Schlechte Zahlungsmoral!
Unfaire TeilzeitfalleZu wenig ganztägige Kinderbetreuungsplätze zwingen viele Eltern, meist die Frauen, in Teilzeitjobs.
Arbeitslose Tagediebe???
Unbezahlte Überstunden könnten 60.000 Jobs schaffen!Die Industrie will, dass wir noch mehr Arbeiten, ohne dafür Überstundenzuschläge zu bekommen.
Krank in die Arbeit um Job nicht zu verlieren!Die hohen Arbeitslosenzahlen steigern den Druck bei denen, die Arbeit haben:
Armutsfalle ArbeitslosigkeitIn Österreich werden NiedrigverdienerInnen, wenn sie arbeitslos werden, nochmals benachteiligt: Wird ein verheirateter Alleinverdiener ohne Kinder arbeitslos, dann sinkt das Einkommen auf 57 Prozent des früheren Erwerbseinkommens. Die Miete, Stromkosten etc. sinken natürlich nicht mit… Zu alt oder doch zu jung?Zu alt für die Arbeit und zu jung für die Pension – so geht es vielen. Dass Arbeitgeber auch Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in der Arbeit haben, wird oft vergessen. Die Lebenserwartung steigt, aber die Menschen sind im Alter nicht gesünder. Die ArbeitnehmerInnen sollen zwar länger arbeiten, aber ihre Arbeitgeber tun wenig für eine gesunde Arbeitsumgebung. |



